Sulcus-Ulnaris-Syndrom

Chirurgische Erkrankungen der Hand

Unter einem Sulcus-Ulnaris-Syndrom (Kubitaltunnel-Syndrom) versteht man eine Einengung des Nervus ulnaris (Ellennervs) in seiner knöchernen Rinne am Ellenbogen. Ursachen sind degenerative Veränderungen, Folgen von Verletzungen und Entzündungen.

Symptome finden sich im Kribbeln und Sensibilitätsminderung des Ring- und Kleinfingers, elektrisierende Schmerzen dieser Finger bis zum Ellenbogen und Muskelminderungen an der Hand.

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Neben der klinischen Untersuchung ist eine apparative Messung der Nervenleitgeschwindigkeit und Elektromyografie (Untersuchung bei der die natürliche, elektrische Aktivität eines Muskels gemessen wird) erforderlich.

Ist es unter konservativer Therapie und Ruhigstellung zu keiner Besserung gekommen, wird eine Operation empfohlen.

Bei der Operation wird am Ellenbogen ein ca. 6 cm langer Schnitt angelegt, der den Nerv aus seiner knöchernen Knochenrinne befreit. Danach erfolgt die Spaltung weiterer anatomischer Engen am Oberarm und Unterarm. Der Operateur entscheidet, ob eine Verlagerung des Nervens in die Muskulatur erforderlich ist.

Nach der Operation erfolgt eine Gipsruhigstellung für 1 Woche. Bei Vorliegen von weiteren Erkrankungen wird der Eingriff stationär durchgeführt, ansonsten ambulant.

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